06.04.2011

"Auferstehung" im Garten wie im Leben ...

... sommerliches Wetter am Wochenende, sprießendes Grün, Forsythienblüte und Frühlingsblüher machen deutlich: die Natur ist in den letzten Wochen  "auferstanden" von endlos erscheinenden, schlafenden Wintermonaten. Hier bei uns in Bayern dauert alles um einiges länger als in anderen Gefilden. Was andernorts bereits verblüht ist, erfreut uns erst jetzt. Die Geduld wird auf eine lange Probe gestellt. Ausharren, warten .... wie oft müssen wir das auch in anderen Bereichen? Manchmal will uns die Hoffnung verlassen, doch zuletzt siegt das Leben. "Auferstehung".


Der Garten wird "frühlingsfest" gemacht, Sträucher werden ersetzt oder Lücken geschlossen. Stauden geteilt, umgesetzt, neue Farbeffekte geplant (vor dem geistigen Auge blüht es bereits), Kletterpflanzen an Orte gepflanzt, wo sie eigentlich schon seit Jahren gedeihen sollten.... Und immer wieder fallen mir neue Pflanzprojekte ein - nicht alle können durchgeführt werden. (Genauso wie all die Filzprojekte, die ich gerne angehen möchte.) Ist es nicht mit vielem in unserem Leben so? Prioritäten müssen gesetzt werden, da unser Tag nur eine begrenzte Anzahl von Stunden hat. Wo soll ich mich engagieren? Was gehe ich an, was wird verschoben? Manchmal möchte ich mich vor lauter Aktivität überschlagen. Genau hier lerne ich aber hinzuhören. Wie gut tut es, im Gebet zu erfahren, was wirklich dran ist. Manchesmal liegen Ideen brach und brechen dann nach Monaten / Jahren wieder auf ... "Auferstehung".


In einigen Wochen ist Ostern - sehr spät in diesem Jahr. Nichtsdestotrotz das Fest der Freude und der lebendigen Hoffnung ... "Auferstehung" - vom Tod zum Leben... die Jahreszeit macht es uns vor. Wie gut...!


Ein Projekt, das wieder "auferstanden" ist: unseren Hauseingang einladend machen, damit sich derjenige, der eintritt willkommen fühlt. Alte Blumentöpfe werden versteckt unter weiß-roten Filzlingen und der Türkranz neu dekoriert.











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